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Andreas Heider

Bürgermeister

 

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   Auf dem Klarenberg 15
   51491 Overath

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    dienstlich: bm.heider@overath.de 

 

Steckbrief

   Andreas Heider

  • geb. 20. April 1955 in Marialinden
  • verheiratet mit Jutta Bürling-Heider
  • zwei Kinder (Lukas, 17 Jahre; Max, 11 Jahre)
  • römisch-katholisch
  • Studium Geschichte/Germanistik; Staatsexamen
  • Mitglied des Stadtrates seit 1984
  • hauptamtlicher Bürgermeister seit 2004

 

Programm

Die vergangenen fünf Jahre waren gute Jahre für Overath. In meiner Amtszeit ist viel geschehen. Seit 2004 ist die Arbeitslosigkeit in der Stadt Overath um ein Drittel gesunken. Durch die Ausweisung neuer und die Revitalisierung alter Gewerbegebiete, die Ansied-lung neuer Firmen und die öffentliche und private Bautätigkeit hat die Stadt dafür wichtige Impulse geben können. Es sind über 400 neue Arbeitsplätze entstanden. Wir haben das Hallenbad und den Kulturbahnhof fertiggestellt, 6 offene Ganztagsschulen und einen weiteren Kindergarten geschaffen, drei Kunstrasenplätze und eine neue Turnhalle gebaut, Bauhof und Stadtwerke verlagert und die Polizeiwache zurück ins Stadtgebiet geholt. Marialinden hat eine Feuerwehr und ein neues Feuerwehrgerätehaus, Vilkerath eine neue Ortsdurchfahrt mit Kreisverkehr erhalten. Von strategischer, weitreichender Bedeutung ist die Gründung der Stadtentwicklungsgesellschaft, die zur Zeit ca. 16 Hektar Wohnbau- und Gewerbeflächen entwickelt und vermarktet.

Heute ist Overath eine Stadt mit vielen Stärken. Hier lässt es sich gut leben. Alt und Jung fühlen sich hier wohl. Intakte Landschaft, schöne Wohnlagen, dichte Infrastruktur, gute Schulen, ein Top-Kanalnetz, sehr gute Verkehrsanbindungen an die Rheinschiene. Wir haben vergleichsweise wenig Kriminalität und leben sehr sicher. Die Verwaltung erbringt ihre Dienstleistungen für die Bürger mit so wenig Personal wie sonst kaum irgendwo in NRW. Die größte Stärke Overaths ist das bürgerschaftliche ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Kirchen, Verbänden und Initiativen. Natürlich gibt es auch Probleme: Zuviel Durchgangsverkehr, kaputte Strassen, hohe Schulden und zuwenig Geld, um alle Aufgaben im wünschenswerten Umfang erledigen zu können. Die Stärken Overaths ü-berwiegen aber bei weitem.

Die kommenden Jahre werden schwieriger. Niemand vermag abzuschätzen, wie sich die globale Wirtschafts- und Finanzmarktkrise auf unser Land und unsere Stadt auswirkt. Aber wir können die Hände nicht in den Schoß legen und abwarten. Wir müssen vor Ort aktiv sein, um unseren Beitrag zur Gesundung unserer Volkswirtschaft, zur Sicherung von Beschäftigung und zum Erhalt unserer bewährten gesellschaftlichen Strukturen zu leisten. Wir müssen die Wirtschaftskrise hier vor Ort bekämpfen und unsere Stadt vor Schaden bewahren. Stillstand durch Turbosparen wäre ebenso ein solcher Schaden wie die totale Überschuldung samt Sparkommissar. Ich möchte wie bisher die Stadt gemeinsam mit dem Rat und den Bürgerinnen und Bürgern stetig und behutsam wei-terentwickeln. Bewegung statt Stillstand – ja, aber mit Sinn für das Erforderliche, finanziell Machbare und im Konsens aller Beteiligten Erreichbare.

Wenn es die finanziellen Möglichkeiten der Stadt hergeben, dann möchte ich in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem Stadtrat und Ihnen folgende Projekte angehen:
• Ausbau der Kindertagesstätten für unter 3jährige Kinder
• Bau einer Mensa und Zusammenführung aller drei   weiter-
   führender Schulen als selbständige Schulformen   im
   Schulzentrum Cyriax
• Umsetzung des Regionale-Projektes „KennenLernenUmwelt“
   in Gut Eichthal
• Bau eines Vereinshauses in Vilkerath
• Ansiedlung eines Supermarktes in Heiligenhaus
• Errichtung des Altenzentrums und einer Begegnungsstätte in
   Steinenbrück
• Neugestaltung der Ortsdurchfahrt in Untereschbach
• Neue Mehrzweckhalle und neue Sportanlage in Immekeppel
• Kreisverkehr auf der Kreuzung in Overath-Zentrum
• Barrierefreier Zugang zu den Zügen am Overather Bahnhof
• Umwandlung des Ihr-Platz-Geländes in ein Wohngebiet
• Bau einer neuen Feuer- und Rettungswache in Overath
   (Standort noch offen)

 


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