Die Senioren-Union der CDU Overath hatte hohen Besuch:
als Referentin kam die Staatsministerin a.D. Roswitha
Müller-Piepenkötter nach Overath, die noch bis vor
kurzem die Justizministerin des Landes
Nordrhein-Westfalen war und in der Politik präsent
bleiben wird.
Auf
dem 118. Frühschoppen der SU im Bürgerhaus Overath
sprach sie über das Pilotprojekt ihres Ministeriums
„Opferschutz für Senioren – Informationen zur Vorbeugung
gegen Straftaten“. Eine Arbeitsgruppe im
Justizministerium NRW entwickelte Regelungen, die
älteren Menschen, die Opfer von Straftätern geworden
sind, helfen können.
Beispiele:
- Informationen unter www.opferschutz.nrw.de,
www.polizei-beratung.de sowie
www.weisser-ring.de,
- ein Informationsblatt (Auflage 2.5 Millionen), das dem
nächsten Rundschreiben der SU Overath beigelegt wird,
- Vernetzung der Opferschutzorganisationen,
- Erleichterung bei Nebenklagen durch Opferanwalt,
- Vermeidung von Traumatisierungen durch Aussagen per
Video,
- Bundesratsinitiative dazu, die 2009 Bundesgesetz
wurde,
- Adhäsionsverfahren, d.h. der Strafrichter stellt fest,
dass der Täter Schadenersatz leisten muss, dessen Höhe
dann zivilrechtlich zu finden ist („Der Antrag ist
erstmal da!“),
- Sonderstellung bei Stalking sowie Senioren als Opfer
durch besondere Staatsanwälte: Pilotprojekt in Aachen
eingerichtet
- Eine Stiftung Opferhilfe.
Natürlich sollten Senioren Risiken aus dem Weg gehen.
Wie der Vortrag war die Diskussion (1Stunde!) sehr
spannend!