Das war die Botschaft von Brigitte Becker, Leiterin der
Verbraucher-zentrale Bergisch Gladbach, auf dem 120.
Frühschoppen der Senioren-Union der CDU Overath. Zu
viele versuchen eben dies, nämlich auf fiese Weise an
anderer Leute Geld zu kommen.
Das Internet bietet dafür eine Menge Möglichkeiten,
z.B.: Gegen die Leserichtung in irgend einer Ecke im
relativ klein Gedruckten hat man nichtsahnend angeklickt
und schon ein Abo für € 59.99 an der Backe, dem Betrag,
bis zu dem Banken die Bonität des Anbieters beim
Einzugsverfahren prüfen können, aber nicht müssen.
Auch bei Sterbefällen sind Gauner unterwegs und
behaupten wahrheitswidrig, aber schwer widerlegbar,
die/der Verstorbene habe sich doch noch zu diesem und
jenem verpflichtet!
Also:
- so wenig wie möglich Daten herausgeben.
- Auf die Geschäftsbedingungen achten.
- Gewinnspiele meiden wie die Pest.
- Keine Haustürgeschäfte machen.
- Nicht an Kaffeefahrten teilnehmen (die übrigens
genehmigungs-pflichtig sind!).
- Bei Bettelbriefen auf das „Spendensiegel“ achten,
Unbekannten nicht spenden.
Auch sonst macht sich die Verbraucherzentrale nützlich.
Sie leistet gegen niedrige Gebühren Energie-, Finanz-,
Geldanlage-, Altersvorsorge- und Versicherungsberatung,
berät in Energiefragen sowie bei der Baufinanzierung.
Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Unser
Kreis hat zum Glück eine, Oberberg nicht.
Wie üblich bei uns: spannend und sehr informativ. Wann
kommen SIE zu uns? Nächstes Jahr geht’s weiter!