Die jüngsten Aussagen von
Hans Schlömer diffamieren und verleugnen einen
demokratisch legitimierten Bürgermeister
Stellungnahme der CDU-Fraktion im Overather Stadtrat und
der CDU Oveerath

Oliver Hahn

Guido Lazotta |
Zu dem Artikel in der Bergischen Landeszeitung "SPD
in Sachen Heider uneins" vom 8.7.2011 nehmen Oliver
Hahn für die CDU-Fraktion und die Guido Lazotta für die
CDU–Overath wie folgt Stellung:
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Hans
Schlömer, erklärt in diesem Artikel wörtlich: „Heider
ist kein zupackender Bürgermeister, sondern er bricht
die Gesetze.“
Mit dieser Aussage wirft Herr Schlömer dem Bürgermeister
pauschal rechtswidriges Handeln und Rechtsbeugung im Amt
vor, ohne seine Behauptung zu konkretisieren. Eine
solche Aussage ist völlig inakzeptabel und überschreitet
deutlich die Grenzen der erlaubten politischen
Auseinandersetzung. Sie diffamiert und verleumdet einen
demokratisch legitimierten Bürgermeister, da sie den
Eindruck erweckt, Herr Heider handelte willkürlich
rechtswidrig. Die Äußerung wiegt umso schwerer, als dass
sie nicht einmal mit einem konkreten Sachverhalt belegt
wird.
Sollte Herr Schlömer bei seiner Aussage möglicherweise
auf die Dringlichkeitsentscheidung Turnhalle Immekeppel
anspielen, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei
einer Dringlichkeitsentscheidung um ein in der
Gemeindeordnung verankertes Instrumentarium handelt,
welches stets einer Genehmigung durch den Rat bzw.
Ausschuss bedarf. Von einem eigenmächtigen Rechtsbruch
könnte daher schon aufgrund dieser Gesetzessystematik
nicht ansatzweise angesprochen werden.
Die CDU-Fraktion und die CDU-Overath distanzieren sich
daher in aller Deutlichkeit von dieser Aussage des
Ratsmitgliedes Schlömer, denn sie entbehrt jeder
Grundlage. Es muss leider festgestellt werden, dass Herr
Schlömer seinerseits die ihm obliegende Verpflichtung,
als Vertreter des einen Organs (Rat) vertrauensvoll mit
dem anderen Organ (Bürgermeister) zum Wohle der Stadt
Overath zusammen zu arbeiten, grob verletzt hat.
Diese Stellungnahme und die damit einhergehende Kritik
an der sachlich zutreffenden Aussage der
SPD-Fraktionsvorsitzenden Rocholl sowie die Tatsache,
dass Herr Schlömer Teilnehmer der Versammlung der
Initiative war, die das Abwahlverfahren gegen Herrn
Heider betreiben möchte, können bei näherer Betrachtung
nur in persönlichen politischen Ambitionen Herrn
Schlömers begründet sein. Sachlich begründet sind sie
jedenfalls nicht.
Oliver Hahn
-Fraktionsvorsitzender-
Guido Lazotta
- Parteivorsitzender-
|