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Jugendhilfeausschuss verabschiedet Kinder- und Jugendförderplan bis 2014

Hartmut Kohkemper

Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss in seiner letzten Sitzung den Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Overath für die Wahlperiode 2010 bis 2014 zur Verabschiedung in den Stadtrat empfohlen. Der Kinder- und Jugendförderplan beschreibt Kinder- und Jugendförderung in Overath in den vier Teilplänen offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz.

CDU-Ratsmitglied Hardy Kohkemper unterstrich für die CDU-Fraktion zum einen die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen ehrenamtlichen und hauptamtlich getragenen Angebote der Kinder- und Jugendförderung und zum anderen die enormen Anstrengungen, welche die Stadt Overath zur Förderung von Kindern und Jugendlichen unternimmt. Mit ca. 11 Mio. € sind die Aufwendungen für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im städtischen Haushalt beziffert. Bei nur ca. 4 Mio. € Einnahmen summiert sich ein Haushaltsdefizit von ca. 7 Mio. €. Die meisten dieser Ausgaben sind dabei Pflichtaufgaben, deren Umsetzungen durch Gesetz geregelt werden und zu dem die Stadt verpflichtet ist. Neben ca. 6 Mio. € Zuschüssen für Kindertageseinrichtungen, ca. 1,2 Mio. € U3-Betreuung, ca. 1,1 Mio. € Hilfen zur Erziehung, ca. 1 Mio. € Aufwendungen für Heimerziehung, ca. 400.000 € Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und seelisch behinderte junge Volljährige und 16.000 € Zuschuss für die Jugend- und Bildungsarbeit freier Träger wird auch die Jugendberufshilfe und die Offene Jugendarbeit mit zusammen 320.000 € gefördert.

Kohkemper unterstrich die vielschichtigen, wichtigen und flächendeckenden Angebote in der Kinder- und Jugendförderung. „Sie alle bieten auf unterschiedlichen Ebenen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich selbst zu entwickeln und soziale Kompetenzen zu erlangen“, so Kohkemper. Der Kinder- und Jugendförderplan selbst gibt Auskunft darüber, dass z. B. in den 22 Overather Sportvereinen mit seinen ca. 8000 Mitgliedern ca. 4300 Mitglieder im Altern von 0-26 Jahren sind.

Sicherlich kann man immer noch mehr für Kinder und Jugendliche tun, allerdings ist es aus Sicht der CDU unbestritten, dass in Overath viel für Kinder und Jugendliche getan wird. Kohkemper nutzte den empfehlenden Beschluss an den Stadtrat, um sich im Namen der CDU bei allen Bürgerinnen und Bürgern zu bedanken, die sich haupt- oder ehrenamtlich um Kinder und Jugendliche in Overath verdient machen. „Ihnen allen gehört unsere Anerkennung und unser Dank“, so Kohkemper. Verständnislos und erstaunt zeigte sich der CDU-Ratsherr über Aussagen der BFO zum Thema „Jugend“. Auf der Homepage der BFO konnte man im Menüpunkt „Schüler und Jugend“ folgende Aussage zum Thema „Jugend“ finden: „Hier können sie weiß auf schwarz lesen, was man in Overath für die Jugend tut.“ Antwort auf der Homepage der BFO: „Nichts!“

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