Stadtrat beschließt Verwendung der
790.000 Euro Einmahlzahlung
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Overath |
Wie
die CDU bereits im Mitteilungsblatt ausführlich
berichtet hat, soll die Stadt Overath nach dem Willen
der CDU- und FDP-Kreistagsfraktionen 790.586 Euro aus
dem Nachteilsausgleich erhalten, den das Land NRW dem
Rheinisch-Bergischen Kreis zugestanden hat. Grundlage
der Einmalzahlung ist die Rückerstattung von
Wohngeldzahlungen aus den Jahren 2007 bis 2009 in Höhe
von 25,8 Mio. Euro. Nach einem Beschluss der beiden
Kreistagsfraktionen sollen 8,7 Mio. Euro dieser
Rückzahlung den Kommunen im Rheinisch-Bergischen Kreis
zukommen. In seiner Sitzung vom 16.02. hat der Rat der
Stadt Overath über die Verwendung des unerwarteten
Geldsegens beraten. Nach dem Willen des Stadtrats und
unter Beachtung der Ergebnisse des Bürgerhaushaltes
sollen 200.000 Euro zur Sanierung der Straßenbausubstanz
und ca. 290.000 Euro zur Schuldenrückzahlung verwendet
werden. Da dem Bereich Bildung eine wichtige und
zentrale Bedeutung zugemessen wird, hat der Stadtrat
außerdem beschlossen die restlichen 300.000 Euro für die
Sanierung unserer Schulen zu verwenden.
Mit
den Stimmen der Ratsmehrheit aus CDU und FDP konnte in
der Stadtratssitzung der Haushalt 2011 verabschiedet
werden. CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Hahn verwies in
seiner Haushaltsrede erneut auf die negativen
finanziellen Auswirkungen des strukturellen Defizits. Er
kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Kürzungen
der Schlüsselzuweisungen und die geplante
Rekordneuverschuldung durch die rot-grüne
Landesregierung. In einem in der deutschen
Rechtsgeschichte einmaligen Akt hat das
Landesverfassungsgericht den Nachtragshaushalt 2010 bis
zu einer endgültigen richterlichen Klärung ausgesetzt.
Hahn führte in seiner Rede aus, dass es bezüglich der
großen Investitionsprojekte wie Mensa, Kreisverkehr, Gut
Eichthal oder der Umgestaltung des Bahnhofs
fraktionsübergreifende Einigung bezüglich der
Notwendigkeit der Baumaßnahmen gibt. Auch über den
kontrovers diskutierten Bau einer Turnhalle in
Immekeppel besteht im Grundsatz Einigkeit, obwohl es
hinsichtlich der Frage der Dimensionierung der Halle
unterschiedliche politische Auffassungen gibt. Trotz
schwieriger Haushaltslage ist es das Ziel der
CDU-Fraktion den Standort Overath durch kluge und
zielgerichtete Investitionsmaßnahmen weiter attraktiv zu
gestalten, umso unserer Stadt im Wettbewerb mit anderen
Kommunen einen Standortvorteil zu verschaffen.
Mit
der Gründung der „Mensa Overath GmbH“, deren
Unternehmenszweck die Anpachtung und der Betrieb der
Mensa am Schulzentrum Cyriax ist, hat der Stadtrat in
seiner Februarsitzung eine wichtige Weiche zum Betrieb
der neuen Mensa gestellt. In den neunköpfigen
Aufsichtsrat wurden mit Johannes Deppe, Oliver Hahn und
Hardy Kohkemper drei Mitglieder der CDU-Fraktion
gewählt. Da die BFO aufgrund der Sitzverteilung nach
D´Hondt keinen Sitz im Aufsichtsrat gehabt hätte, hat
die CDU-Fraktion ihren vierten Sitz der BFO abgetreten.
Hardy Kohkemper
Stellv. CDU-Vorsitzender
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