Solide Finanzpolitik des
Rheinisch-Bergischen Kreises entlastet Kommunen um 8,7
Mio. EUR
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Overath |
Kreis wird schuldenfrei - Overath erhält 790.000 EUR
Während die grün-rote Landesregierung im ländlichen
Bereich die Zuweisungen kürzt, um 133 Mio. EUR in die
Großstädte, vornehmlich ins Ruhrgebiet, umzuleiten,
verhält sich der Rheinisch-Bergische Kreis mit der
Mehrheit von CDU und FDP kommunalfreundlich und vor
allem finanziell grundsolide.
Das beste Ergebnis vorweg. In wenigen Wochen, wenn der
Haushalt des Kreises kurz vor Ostern beschlossen ist,
wird der Kreis komplett schuldenfrei sein. Gleichzeitig
erhalten die Kommunen des Kreises eine Einmalzahlung von
8,7 Mio. EUR.
Möglich wird das durch zwei Faktoren: Zum Einen erhält
der Kreis eine unerwartete Zahlung von 25,8 Mio. EUR.
Sie resultiert aus einer vom Gericht angeordneten
Neuberechnung der Landeszuweisungen für das im
Kreisgebiet ausgezahlte Wohngeld. Zum Anderen kann dank
der soliden Haushaltsführung des Kreiskämmerers Udo
Wasserfuhr und gleichzeitig gestiegener Einnahmen das
befürchtete Haushaltsdefizit im Jahr 2010 vermieden
werden.
Diese zusätzliche Liquidität werden CDU und FDP dafür
nutzen, alle Altschulden des Kreises in Höhe von 17,1
Mio. Euro auf einen Schlag zurückzuzahlen. Dadurch spart
der Kreis Jahr für Jahr 1,1 Mio. EUR an Zinszahlungen.
Die
verbleibenden Mittel aus dieser einmaligen Einnahme in
Höhe von 8,7 Mio. EUR werden auf alle 8 Städte und
Gemeinden im Kreisgebiet aufgeteilt. Overath erhält
entsprechend dem Anteil an der Kreisumlage einen Anteil
von 790.586 EUR.
Seit
Jahrzehnten verfolgen CDU und FDP im Kreistag eine
Haushaltspolitik, die sich nicht nur durch äußerste
Solidität, sondern vor allem auch durch Solidarität mit
unseren Kommunen auszeichnet. Damit gehen wir einen
unter den Kreisen in NRW einmaligen Weg der Entlastung
der Kommunen. Diesen haben wir 2009 bereits durch die
für Kreise ungewöhnliche freiwillige Aufstellung des
Haushaltssicherungskonzepts begonnen. Dass wir ihn auch
in Zeiten, in denen es etwas besser läuft, fortsetzen,
ist für uns selbstverständlich. So wollen wir auf die in
der Finanzplanung vorgesehene Erhöhung der Kreisumlage
verzichten. Sie wird nicht nur 2011 sondern auch 2012
stabil bleiben. Dies ist unser vorrangiges Ziel, da uns
bewusst ist, dass sich alle Kommunen des Kreises in
einer dramatischen Lage befinden, die jetzt zu unser
aller Nachteil durch die Umverteilungs- und
Schuldenpolitik der Landesregierung noch weiter
verschärft wird.
Wir
sind fest entschlossen, die strikte Sparpolitik des
Kreises fortsetzen. Für neue Ausgabenwünsche besteht
überhaupt kein Anlass. Denn auch dem Kreis droht
weiterhin ein strukturelles Defizit; insbesondere dann,
wenn der wirtschaftliche Aufschwung zum Erliegen kommen
sollte und die Zahl der sog. Hartz IV-Empfänger wieder
ansteigen sollte. Nur wenn der Kreis weiter solide
geführt wird, kann die kommunalfreundliche Politik
fortgesetzt werden.
Die
Overather CDU-Kreistagsabgeordneten
Rainer Deppe, Eduard Wolf, Uwe Pakendorf
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