Armin Laschet oder Norbert Röttgen?
Mitgliederbefragung in der NRW-CDU
160.000 Nordrhein-Westfälische CDU-Parteimitglieder sind
in diesen Wochen, entweder durch Briefwahl oder durch
eine persönliche Stimmabgabe in einem Wahllokal,
aufgerufen, im Rahmen einer Mitgliederbefragung ein
Votum für den zukünftigen Landesvorsitzenden der NRW-CDU
abzugeben. Auch in Overath besteht am Sonntag, den
31.10. von 11.00 - 17.00 Uhr für alle
CDU-Parteimitglieder im Trauzimmer des Kulturbahnhofs in
Overath die Möglichkeit sich an der Befragung zu
beteiligen. Mit Armin Laschet und Norbert Röttgen
bewerben sich zwei erfahrene und engagierte
CDU-Mitglieder für den Posten des CDU-Vorsitzenden in
NRW.
Norbert Röttgen, seit dem vergangenen Jahr
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit, wurde in Meckenheim im
Rhein-Sieg-Kreis geboren. Der Katholik ist verheiratet
und hat mit seiner Frau zwei Söhne und eine Tochter. Der
studierte Rechtsanwalt war von 1992 - 1996
Landesvorsitzender der Jungen Union NRW und ist seit
1994 Mitglied im Deutschen Bundestag. Als potenzieller
CDU-Vorsitzender verfolgt Röttgen das Ziel, die „Zeit
einer schwachen rot-grünen Regierung in NRW, die sich
vom Wohlwollen der PDS abhängig gemacht hat,
schnellstmöglich zu beenden.“ Röttgen steht für eine
kommunalpolitische Verwurzelung der CDU, in der die
Sachkompetenz der vielen einfachen Mitglieder wieder
verstärkt für die CDU nutzbar gemacht werden soll. Die
CDU sieht Röttgen dabei als eine „politische
Gemeinschaft, die von Werten, Grundsätzen und
grundlegenden Überzeugungen gebildet“ wird. Er möchte
die CDU deshalb wieder zu einem Ort machen, in dem sich
jedes Mitglied aktiv einbringen kann. Als Partei der
sozialen Marktwirtschaft stehen für Röttgen ein
nachhaltiges Wachstum, ein verantwortungsvoller Umgang
mit den verfügbaren Ressourcen und die
Generationengerechtigkeit im Mittelpunkt seiner Politik.
Der
ehemaligen NRW-Minister für Generationen, Familie,
Frauen und Integration Armin Laschet wurde in Aachen
geboren, studierte Rechts- und Staatswissenschaften und
wurde 1994 in den Deutschen Bundestag und 1999 ins
Europaparlament gewählt. 2005 folgte dann seine Berufung
als Minister im Kabinett Rüttgers. Der verheiratete
Katholik und Vater von drei Kindern hat als erster
Integrationsminister in Deutschland mit einer
konsequenten und wirksamen Integrationsarbeit begonnen,
in der verpflichtende Sprachtest für alle Vierjährige
und eine intensive Deutschförderung vor der Einschulung
im Mittelpunkt stehen. Neben der Integrationspolitik
setzt sich Laschet dafür ein, das NRW weiterhin ein
starkes Industrieland bleibt. Eine generationengerechte
solide Finanzpolitik ist für ihn deshalb der Schlüssel
für eine weitere positive Entwicklung in NRW. In der
Bildungspolitik steht Laschet für eine Vielfalt im
Schulwesen statt der rot-rot-grünen
Einheitsschule.“Jedes Kind muss unabhängig von seiner
Herkunft gleiche Chancen bekommen“, so Laschet.
Hardy Kohkemper
Stell. CDU-Vorsitzender
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