Keine DK-1 Deponie auf dem Lüderich
Die
Pläne für eine Deponieerweiterung auf dem Lüderich zu
einer DK-1 Deponie sind vom Tisch. Am 22.September muss
die Verbandsversammlung des BAV der Absicht der beiden
Landräte für den Rheinberg und Oberberg zwar noch
zustimmen, es ist aber nicht damit zu rechnen, dass die
Verbandsversammlung sich gegen die Empfehlung der
Verwaltungsspitze aussprechen wird. Die Ereignisse der
letzten Monate waren dabei ein hervorragendes Beispiel
für die Leistungs- und Funktionsfähigkeit unserer
Demokratie und des städtischen Zusammenlebens in unserer
Heimatstadt. Entgegen so manch anderer aktuellen
Bürgerinitiative ist es der Initiative „das Sülztal
stellt sich quer“ gelungen parteiunabhängig Menschen für
die Wahrung ihrer demokratischen Rechte zu aktivieren.
Mit Fachwissen, Engagement und großer Beharrlichkeit hat
die Sülztaler Bürgerinitiative die Öffentlichkeit
informiert, Argumente gesammelt und Überzeugungsarbeit
geleistet. Auch auf politischer Ebene zeigte der
Overather Stadtrat um Bürgermeister Heider
fraktionsübergreifende Einigkeit in der Ablehnung der
Pläne zur DK-1 Deponie. Politik und Bürger zogen an
einem Strang. Auch die CDU hat durch eine konstruktive
Zusammenarbeit auf allen Ebenen ihren Teil dazu
beigetragen, das für unsere Stadt erfreuliche Ergebnis
zu erzielen. Parteispitze, Overather CDU-Fraktion und
unsere drei Overather CDU Kreistagsabgeordneten
demonstrierten Einigkeit in der Ablehnung der Pläne zur
geplanten DK-1 Deponie. Die politische
Überzeugungsarbeit der CDU-Kreistagsabgeordneten Deppe,
Pakendorf und Wolf verlief nicht immer laut, aber dafür
effektiv. Die CDU Overath bedankt sich bei allen
Beteiligten, besonders aber bei den Aktivisten der
Bürgerinitiative „das Sülztal stellt sich quer“, für das
tolle Ergebnis für unserer Stadt und den Dienst an
unserer Demokratie.
Hardy Kohkemper
Stellv. CDU Vorsitzender
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