Glauben Sie der SPD-Vorsitzenden Frau
Hannelore Kraft?
Gedanken zur möglichen Koalition zwischen SPD und
Linkspartei
Glauben sie Frau Hannelore Kraft, der Spitzenkandidatin
der SPD im Landtagswahlkampf, dass sie nicht mit der
Linkspartei koalieren wird, wenn die SPD dadurch an die
Macht kommt? Haben Sie auch der hessischen SPD-Chefin
Andrea Ypsilanti geglaubt? Wissen sie eigentlich, auf
was sich NRW gefasst machen muss, wenn die SPD mit der
Linkspartei an die Macht kommt? Die Linkspartei hat ein
radikales Wahlprogramm beschlossen, auf dessen Basis
unsere freiheitliche Grundordnung überwunden und eine
andere Gesellschaft errichtet werden soll. Würde die
Linkspartei die Möglichkeit bekommen, zusammen mit der
SPD ihr Programm umzusetzen, so wären die Folgen für NRW
verheerend. Millionen Arbeitsplätze wären gefährdet. Zu
ihrer Orientierung ein ein paar Wahlaussagen der
Linkspartei:
1.“Die Linke will alle
privaten Hausbesitzer enteignen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
„Mit dem zersplitterten Hausbesitz kleiner
Immobilieneigentümerinnen und –eigentümer (…) lässt sich
der notwendige Stadtumbau kaum gestalten. Erforderlich
sind Eigentümerinnen und Eigentümer, die über ihr
aktuelles Interesse hinaus denken“. Und: „Das
Privateigentum an Grund und Boden ist eines der
zentralen Hindernisse für eine soziale, ökologische und
demokratische Entwicklung in Stadt und Land“.
Das bedeutet:
Alle privaten Hausbesitzer sollen nach dem Willen
der NRW-Linken enteignet werden. Diese geplante
Massenenteignung ist eine der unsozialsten Maßnahmen,
die überhaupt denkbar ist.
2.“Die Linke will die
Gymnasien abschaffen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
„Ein zweigliedriges Schulsystem, wie es in anderen
Bundesländern umgesetzt wird, dient nur der Rettung des
Gymnasiums. Deshalb lehnen wir es entschieden ab“.
Und: Wir fordern „einen sofortigen Landtagsbeschluss
zur Abschaffung des gegliederten Schulsystems in NRW“.
Das bedeutet:
Alle Kinder werden in die Einheitsschule
überführt und die Gymnasien geschlossen. Damit werden
die Starken geschwächt und die Schwachen nicht gestärkt.
3.“Die Linke will die
freie Schulwahl der Eltern abschaffen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
fordern „die Wiedereinführung der Wohnortbindung für
Grundschülerinnen und –schüler“.
Das bedeutet:
Nicht mehr die Eltern entscheiden, wo ihr Kind zur
Schule geht. Diese Forderung ist besonders
familienfeindlich, denn schließlich wissen Eltern am
besten, was gut für ihr Kind ist.
4.“Die Linke will
Religion als Pflichtfach abschaffen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
fordern „die Streichung der Garantie für den
bekenntnisorientierten Religionsunterricht an Schulen in
der Landesverfassung“.
Dies bedeutet:
Mit der Abschaffung von Religion als Pflichtfach sollen
unsere Kinder einer werteorientierten Erziehung beraubt
und der Boden bereitet werden für eine andere
Gesellschaft.
5.“Die Linke will die
Droge Haschisch freigeben, „Drogenkunde“ als Schulfach
einführen und das Autofahren unter Drogeneinfluss
erlauben.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
treten „für eine Änderung des Betäubungsmittelrechts
im Sinne einer deutlichen Liberalisierung ein (…) Die
Legalisierung von Cannabis soll ein erster Schritt
sein“. Außerdem ist die Linkspartei für die
„Einführung einer Unterrichtseinheit Genuss- und
Rauschmittelkunde an den nordrhein-westfälischen
Schulen“ und für die Festlegung von Grenzwerten, die
eine „Teilnahme am Straßenverkehr bei Cannabiskonsum“
erlauben.
Dies bedeutet:
Jedes Kind kann demnächst Haschisch im Supermarkt
kaufen. Schüler sollen den Konsum von Rauschmitteln an
Schulen lernen und Erwachsene unter Drogeneinfluss
Autofahren dürfen.
6.“Die Linke will einen
Telefonanbieter für alle.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Die
Linke hat beschlossen, dass sich „NRW unbedingt für
die Rücknahme der Privatisierung aller Unternehmen der
Daseinsvorsorge wie zum Beispiel der Post und der
Telekom einsetzen“ muss.
Die bedeutet:
Die Uhr im Kommunikationszeitalter wird zurückgedreht.
Es gäbe nur noch einen Telefonanbieter. Weil kein
Wettbewerb herrscht, findet kein Fortschritt statt und
die Preise für den Verbraucher gehen in die Höhe. Diese
Forderung ist besonders unsozial, weil unter
Preissteigerungen gerade Geringverdiener zu leiden
hätten.
7.“Die Linke will die
Wirtschaft verstaatlichen und so den Sozialismus
einführen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
setzen uns „konsequent dafür ein, dass alle Bereiche
der Daseinsvorsorge in NRW in öffentliche Hand gehören“.
Außerdem fordert die Linke die Verstaatlichung der
Energiekonzerne sowie „die Überführung von Opel in
öffentliche Hand“.
Dies bedeutet:
Bäckereien werden verstaatlicht ind Energiekonzerne und
Opel von Beamten geleitet. Unsere erfolgreiche Soziale
Marktwirtschaft soll zugunsten einer sozialistischen
Plan- und Kommandowirtschaft aufgegeben werden.
8.“Die Linke will die
kommunale Selbstverwaltung brechen und mehr Zentralismus
einführen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
fordern „eine starke Landesplanung, die der
Kirchturmkonkurrenz der (Ober-) Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister sowie der Landrätinnen und Landräte
Einheit gebietet und die Ziele einer nachhaltigen und
solidarischen Raumordnung auch gegen deren Widerstände
durchsetzen kann“.
Dies bedeutet:
Die kommunale Selbstverwaltung wird ausgehebelt und
Zentralismus und Dirigismus werden eingeführt.
9.“Die Linke stellt die
Systemfrage.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
„Unsere
linke Alternative ist der demokratische Sozialismus (…)
Nur so kann die freie Entfaltung jeder und jedes
Einzelnen zur Bedingung der freien Entfaltung aller
werden“. Und: Für uns ist „eine andere
Gesellschaftsordnung eine Frage des Überlebens der
Menschheit“.
Dies bedeutet:
Mit dem sogenannten „demokratischen Sozialismus“ haben
sich die NRW-Linken dasselbe Ziel gesetzt, das sich auch
schon die SED auf ihre Fahnen geschrieben hatte. Diese
beschloss 1946 bei ihrer Gründung: „Die Sozialistische
Einheitspartei Deutschlands erstrebt den demokratischen
Weg zum Sozialismus“.
10.“Die Linke will den
Verfassungsschutz abschaffen.“
Aus
dem Wahlprogramm der Linken:
Wir
„fordern die Auflösung des Verfassungsschutzes“.
Dies bedeutet:
Die innere Sicherheit wird geschwächt und Extremisten
und Terroristen haben so leichtes Spiel. Mit dieser
Forderung will die Linkspartei eine Bresche schlagen, um
den von ihr propagierten „Systemwechsel“ ungestört
vollziehen zu können.
Wollen sie wirklich solche Zustände für NRW? Wenn
nicht, dann geben sie am 9.Mai beide Stimmen der CDU.
Hardy Kohkemper
Stellv. CDU-Vorsitzender
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