Asche-Deponie Lüderich ist vom Tisch
„Erleichterung auf der ganzen Linie" verspüren die drei
Overather Kreistagsabgeordneten Rainer Deppe MdL, Eduard
Wolf und Uwe Pakendorf nach Bekanntgabe der Nachricht
durch Landrat Rolf Menzel, dass mit dem Oberbergischen
Kreis eine Einigung über eine Abkehr von den Plänen zur
Errichtung einer DK1-Deponie in Overath-Steinenbrück
erzielt werden konnte. "Die Planung, die aus der
Müllverbrennung stammenden Rostaschen auf dem Gelände
der Erddeponie-Lüderich abzulagern, ist damit endgültig
vom Tisch. In Steinenbrück wird es somit keine
DK1-Deponie geben. Die endgültigen Beschlüsse will der
BAV am 22.09.2010 fassen", so die drei
Kreistagsabgeordneten unisono.
In
den letzten Monaten hatten die Absichten des BAV in
Overath und Rösrath für erhebliche Unruhe gesorgt. Wir
haben uns von Anfang an um Aufklärung der berechtigten
Fragen der Bürger bemüht. Der Durchbruch erfolgte in dem
Moment als den Befürwortern der Deponieklassenausweitung
klar wurde, dass dafür eine Änderung des Regionalplans
erforderlich wurde. Dieser würde ein aufwändiges, streng
reglementiertes Verfahren durch den Regionalrat
erfordern.
"Während die SPD wieder einmal der Versuchung nicht
widerstehen konnte, aus dem Deponiefrage ein
Wahlkampfthema zu machen, waren wir immer
zuversichtlich, dass eine ruhige aber sehr konsequente
Arbeit zu einem guten Ergebnis führen würde. Mit dem
heute verkündeten Ende der Lüderich-Pläne hat Landrat
Rolf Menzel nicht nur eine Lösung im Sinne der Bürger
erreicht, sondern gleichzeitig den BAV vor unabsehbaren
finanziellen Risiken bewahrt", sind sich die Overather
Kreistagsabgeordneten sicher.
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