Wie kann man so blöd sein!
Der 112. Frühschoppen der Senioren-Union der CDU Overath
war mal wieder ganz praktisch. Ihr Vorsitzender Rudolf
Preuß hatte Kriminalhauptkommissarin Gundi Hebborn
eingeladen, die bei der Kreispolizeibehörde das
Kommissariat Vorbeugung leitet. Äußerst lebhaft und mit
einer überzeugenden Körpersprache gab sie gute Tipps.
Hier eine Auswahl:
-
Gefühl und Realität stimmen nicht überein: es gibt
im Kreis eher wenige kriminelle Übergriffe auf
Senioren, die 27 % der Bevölkerung, aber nur 5,6 %
der Opfer stellen; wohl aber gibt es sog.
Gefährdungszonen. Also: Wachsam sein!
-
Wenn man seiner EC-Karte ein Limit gibt, kann ein
Kartendieb auch nur dieses Limit stehlen.
-
Nie mehr Geld mitnehmen, als man ausgeben will.
-
Papiere über den Körper verteilen, in Handtaschen
nicht nur an eine Stelle stecken, Tasche körpernah
mit Öffnung zum Körper tragen.
-
Bei Fremden an der Haustür: nicht ins Haus lassen –
wer sind Sie überhaupt? – nicht „einwickeln“ lassen
– Vorsicht bei der Mitleids- oder Enkeltour – nichts
übereilt unterschreiben, auch nicht, wenn es „nur
heute so günstig“ ist – um nicht „so blöd“ zu sein
Widerstandskraft entwickeln.
-
Bei Anrufen von Unbekannten („Sie haben gewonnen!“)
lieber gleich auflegen – Todesnachrichten überbringt
die Polizei immer persönlich!
Und: „Die Feuerwehr fährt nur raus, wenn’s brennt“.
Jedoch: Die Polizei schützt lieber, aber fasst auch gern
Täter. Lieber einmal zuviel anrufen!
Rudolf Preuß
|