Kunstrasenplatz muss ganz neu
angelegt werden
Bürgerwünsche in der CDU vor Ort - Versammlung in
Marialinden
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Marialinden |
Den
Sportfreunden ist es längst bewusst: Der
Kunst-Rasenplatz des TuS Marialinden muss total erneuert
werden. Bei Regen bilden sich Wasserpfützen auf dem
Platz. Ein Sachverständigengutachten hat klargestellt,
der Unterbau des Platzes sei nicht richtig angelegt. Ein
völliger Neubau sei unumgänglich notwendig.
Die
von der Stadt Overath mit der Anlage des
Kunstrasenplatzes beauftragte Pareto GmbH,
Projektentwickler der Kreissparkasse Köln, hatte vor
zwei Jahren die Firma Dr. Fink-Stauf GmbH & Co. KG mit
der Erstellung des neuen Sportplatzes beauftragt. Im
Gegenzug zur Vermarktung des alten Sportplatzgeländes
sollte die Pareto GmbH eine neue Sportanlage erstellen
und dann mit Turnhalle „schlüsselfertig“ der Stadt
übergeben. Nun diese Missstände. Inzwischen hat die
Stadt Overath Klage eingereicht, mit der Maßgabe, dass
der Platz völlig neu und sachgerecht erstellt wird. Die
Kosten werden auf rd. 700 000 Euro geschätzt.
In
einer Bürgerversammlung der CDU mit den Stadtverordneten
Veronika Bahne-Classen, Peter Miebach und Werner Pütz in
der Gaststätte Bergischer Hof hat Bürgermeister Andreas
Heider den Sachverhalt bestätigt.
Werner Pütz sprach sich dafür aus, dass die große
Wiesenfläche hinter dem Tennisplatz so hergerichtet
wird, dass dort Fußball und andere Spiele gespielt
werden können.
Veronika Bahne-Classen berichtete, dass ihr seitens der
Kreisverwaltung bestätigt worden sei, dass Landesmittel
bereitstünden, um einen Rad-Gehweg von Vilshoven bis an
die Grenze zum Siegkreis jetzt auszubauen.
Heftig kritisiert wurde die Steinsplitt-Überarbeitung
der L 360 zwischen Marialinden und Landwehr, die eher
die Fahrsicherheit z.B. für Motorradfahrer
verschlechtert habe. Diese Frage, der Zustand der L 360
zwischen Lorkenhöhe und Siegkreisgrenze und auch die
nach den zeitversetzten Arbeiten an der Landstraße L 312
zwischen Overath und Vilshoven richteten sich an den
anwesenden Landtagsabgeordneten Rainer Deppe. Der
beklagte, dass sich trotz stärkerer Mittelbereitstellung
durch das Land der Straßenzustand allgemein
verschlechtert habe. Er werde weiterhin für einen
sachgerechten Ausbau der Land-Straßen im Kreisgebiet
eintreten.
Der
Ausbau der Alten Römerstraße war einmal mehr Thema von
Anliegern. Die Gemeindestraße ist in der Tat in einem
schlimmen Zustand. Der Bürgermeister will den Ausbau
zwischen Burg und Marialinden im kommenden Jahr auf die
Tagesordnung bringen.
Grünes Licht erwartet das Bürgerkomitee Marialinden für
die schon seit vielen Monaten angestrebte Ausgestaltung
des Kreisverkehrs in Vilshoven. Der Ausbau werde
voraussichtlich in etwa vier/fünf Wochen weitergehen, so
Werner Pütz. Das Bürgerkomitee werde im übrigen vier
Wanderwege um Marialinden neu ausweisen und gestalten.
Im Zusammenwirken mit der Stadt Overath und dem Kreis
wird das Bürgerkomitee am 13. September den „Tag des
offenen Denkmals“ zu einem Bürgerfest für Marialinden
gestalten.
Werner Pütz
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