Über das Gesellschaftsbild der CDU
„Grundsätzliches“ – aus dem Grundsatzprogramm der CDU
Die Politik der CDU zielt
darauf ab, für Deutschland eine Gesellschaft zu
gestalten, die jedem Bürger Freiheit sichert und in dem
alle im Bewusstsein der Zusammen-gehörigkeit verbunden
sind. Nach unserem Verständnis hat jeder Mensch das
Recht auf der Suche nach seinem Lebensglück, sich so zu
entfalten und zu entwickeln, wie es seinen Anlagen und
Fähigkeiten entspricht. Die CDU vertraut dabei auf die
Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, ihre
Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen. Unsere
politische Aufgabe ist es, die Eigenverantwortung der
Bürger zu fördern und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Ehe und Familie sind für
die CDU die Kernzelle der Gesellschaft. Dabei stehen wir
für eine Politik ein, die dem Wohl von Kindern und
Familien dient und die für ein neues Miteinander der
Generationen eintritt. Im Bereich Erziehung und Bildung
liegt ein Schwerpunkt unserer Politik, da hier die
wesentlichen Voraussetzungen zur Wahrnehmung von
Freiheitsrechten und Bürgerpflichten zu finden sind. Die
Union setzt sich dafür ein, dass die verschiedenen
Bildungsangebote so verbessert werden, dass jeder Mensch
die besten Möglichkeiten zur Entfaltung seiner
Persönlichkeit erhält.
Nach unserem Verständnis
spornt Wettbewerb die Menschen dazu an, das Beste aus
seinen Fähigkeiten zu machen. Der Gleichberechtigung von
Männern und Frauen kommt in diesem Zusammenhang eine
wichtige Bedeutung zu. Unser Ziel ist es
Benachteiligungen abzubauen und Gleichberechtigung in
der Arbeitswelt, im Familienleben und in der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Die CDU
strebt eine Gesellschaft an, in der freie Bürger
zusammenhalten und füreinander einstehen. Dieser
gesellschaftliche Zusammenhalt basiert auf unserer
Geschichte, der deutschen Sprache, unserer Kultur und
unseren gemeinsamen Werten. Jeder Mensch, der zu uns
kommt und auf Dauer bei uns bleiben will, ist
aufgefordert, sich mit unserem Land, seiner Geschichte
und seinen Werten und Normen auseinanderzusetzen und
dadurch seinen Platz in unserem Land zu finden. Ohne
gemeinsame Werte, freiheitliches Gemeinwesen, ohne
gesundem Patriotismus, ohne Bereitschaft sich für die
Nation einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und
Solidarität zu üben, kann ein Staat nicht gedeihen. Nur
mit einem klaren Bekenntnis auch zu den dunklen Kapiteln
unserer Geschichte (Nationalsozialismus, Kommunismus)
können wir von Zuwanderern Integration und Teilhabe
fordern. Als Bedingungen für ein Zusammenleben sehen wir
die Beherrschung der deutschen Sprache, die Achtung
seinem Mitmenschen gegenüber, die Bereitschaft Leistung
und Verantwortung zu übernehmen und die Anerkennung der
gesellschaftlichen und politischen Ordnung an. Unsere
politische Kultur basiert auf der europäischen und
deutschen Geschichte, wozu die religiöse Freiheit ebenso
zählt, wie die föderale und konfessionelle Tradition.
Hardy Kohkemper
Stellv. CDU Vorsitzender
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