Staunen in Köln
Der Vorsitzende der Senioren-Union Overath Rudolf
Preuß brachte es auf den Punkt:
- Köln
hat mit dem Dom die meistbesuchte Sehens-würdigkeit
Deutschlands mit sechs Millionen Besuchern im Jahr!
Dahinter verblasst alles.
- Köln
hat auch noch je ein Dutzend große und kleine romanische
Kirchen, um die uns die Welt beneidet – keine Stadt hat
so etwas, dahinter verblasst alles!
- Ungerecht!
Denn außer der großen baugeschichtlich bedeutenden und
schönen Jesuitenkirche gibt es noch kleinere Schätzchen,
von denen manche froh wären, wenn sie sie hätten. Davon
hat die SU jetzt zwei besucht.
Die Kartäuserkirche besteht aus einer großen
gotischen Hallenkirche und drei jetzt in einem
Seitenschiff dazu vereinigten spätgotischen Kapellen –
die Kirche einfach nur gotisch ohne besonderen Zierat,
eine der Kapellen mit dem schönsten Netzgewölbe Kölns.
Die Kartäuser lebten in ihrem Kloster wie Eremiten jeder
für sich und trafen sich nur einmal nachts zur Messe.
Sie brauchten viel Platz, und so ist bis heute das
zweitgrößte Klosterareal Kölns erhalten, heute Haus des
Evangelischen Stadtkirchenverbands Köln. Alles in allem
spektakulär!
Markus Eckstein zeigte uns dann die Kirche der
Karmelitinnen, eine recht große Barockkirche, aber ohne
die barocke Fülle des Bauschmucks. Der kreuzförmige
Innenraum ist allerdings mit wenigen Farbelementen klar
gegliedert und insofern sehr eindrucksvoll. Hier konnten
wir am Chorgebet der Nonnen teilnehmen.
Wieder einmal etwas, was man nicht alle Tage sehen kann!
Rudolf
Preuß
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