Gespräch mit Alexander Klaas
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Alexander Klaas |
Geboren 06.02.1974
In Bensberg
Familienstand Ledig Beruf Diplom Kaufmann,
Hobbys Aktive Mitarbeit im
Bürger- und
Trägerverein
Pfarrsaal Heiligen-
haus, Heiligen-
hauser Karnevals-
freunde, kegeln,
joggen
Wie war ihr bisheriger politischer
Werdegang?
„Bereits als Jugendlicher war ich mehrere
Jahre in der Jungen Union aktiv. Als ich 23 Jahre alt
war, bin ich dann in die CDU eingetreten.“
Wie sind Sie in die Politik gekommen?
„Angefangen hat das eigentlich in meinem
Freundeskreis. Da hat einer den Anstoß gegeben in die
Junge Union einzutreten, also habe ich da mitgemacht.
Wir wollten damals etwas bewegen und unsere Freizeit
sinnvoll gestalten. Nach meiner aktiven Zeit in der
Jungen Union war ich zwar CDU Mitglied, allerdings eher
als interessierter Beobachter. So knapp vor einem Jahr
hat sich das so entwickelt, dass ich heute
Stadtratskandidat für die CDU bin. Über meine
Aktivitäten im Bürger- und Trägerverein Pfarrsaal
Heiligenhaus und im Karneval habe ich mich schließlich
auch dazu entschlossen, in der CDU aktiv zu sein.“
Was interessiert Sie an Politik?
„Ich möchte in der Politik etwas bewegen
und meinen Beitrag dazu leisten, dass gerade soziale
Probleme gelöst werden. Für mich ist es in der Politik
wichtig, dass nicht Profitdenken im Vordergrund steht,
sondern die Rückkehr zu den Menschen, zur Basis. Ich
möchte erreichen, dass wir mehr für die Menschen tun.
Bundespolitisch interessiere ich mich vor allem für die
Sozialpolitik und den demografischen Wandel.“
Warum die CDU?
„Die CDU hat für das, was mich
interessiert und wo ich etwas bewegen möchte die
einzigen logischen und sinnvollen Inhalte und nicht nur
reine utopische Vorstellungen. Außerdem gefällt mir bei
der Union, dass sie eine ordentliche Basis hat. Bei der
SPD habe ich das Gefühl, dass dort zur Zeit nur
Schreihälse sich selbst darstellen wollen.“
Seit wann arbeiten Sie in der CDU mit?
„Eigentlich seit der
Kandidatenaufstellung.“
Für welchen Wahlkreis kandidieren Sie?
„Für den Wahlkreis 9 in Heiligenhaus.“
Warum haben Sie sich dazu entschlossen,
Stadtrat zu werden?
„Der Hauptgrund liegt in meinem sozialen
Engagement. Ich möchte die sozialen Anliegen der
Bürgerinnen und Bürger in Heiligenhaus und Overath
effektiv gestalten, mitentwickeln und lösen.“
Welche Ziele verfolgen Sie in ihrer
politischen Arbeit?
„Wie bereits gesagt ist die Sozialpolitik
mein Hauptschwerpunkt. Hier möchte ich dazu beitragen,
dass die einzelnen Overather Kirchdörfer ihre Struktur
und ihren unverwechselbaren Charakter beibehalten. Mein
Ziel ist es an der Stadtentwicklung in der Art und Weise
mitzuarbeiten, dass es die gewachsenen Dorfstrukturen
weiterhin gibt, und es gerade den älteren Menschen
ermöglicht Dinge des täglichen Lebens in ihrer gewohnten
Umgebung zu verrichten.“
Gibt es für Sie einschneidende politische
Ereignisse?
„Natürlich ganz aktuell die Wirtschafts-
und Finanzkrise. Ich glaube da werden wir alle noch
lange dran knabbern. Geprägt hat mich persönlich vor
allem die Zeit unter Bundeskanzler Schröder der mir als
arrogant und überheblich erschien. Hier habe ich mich
letztendlich dazu entschlossen, selbst aktiv in der
Politik mitzuarbeiten.“
Wie beurteilen Sie die bundespolitische
Entwicklung?
„Ein wenig Bauchschmerzen macht mir der
Zerfall der SPD. Die waren einmal eine stolze
Volkspartei und was ist daraus geworden? Mit dem
Auftreten der Linkspartei und den Freien Wählern wird
die politische Landschaft zusehends zersplittert. Das
ist vor allem nicht gut für unser Land und auch nicht
für Overath.“
Was ist für Sie das positivste Ereignis
Overaths in dieser Wahlperiode (in Overath)?
„Die Rettung des Pfaarsaals in
Heiligenhaus und die Gründung des Bürger- und
Trägervereins. Da steckt mein Herzblut drin.“
Wo sehen sie für Overath Handlungs- und
Entwicklungsbedarf?
„In der Verkehrssicherheit, in der
Beibehaltung der dörflichen Mittelpunkte und im Ausbau
von Angeboten für Jugendliche.“
Wo sehen sie Handlungsschwerpunkte ihrer
Ratstätigkeit?
„Neben der Beibehaltung der dörflichen
Strukturen mit gesellschaftlichen Mittelpunkten möchte
ich mich um die Verkehrssicherheit in Overath und um die
Jugendarbeit kümmern.“
Was sind ihre Ziele für ihren Wahlbezirk
Heiligenhaus?
„Ziemlich weit oben steht da natürlich
der weitere Erhalt des Pfaarsaals. Hier sind wir auch
mit der Unterstützung der CDU auf einen sehr guten Weg.
Was Heiligenhaus noch benötigt ist aber auch eine
moderne Turnhalle für Kinder, Jugendliche und Vereine.
Beide Einrichtungen sind für mich wichtig, weil sie dazu
beitragen, dass Heiligenhaus seinen sozialen und
gesellschaftlichen Mittelpunkt behält. Außerdem möchte
ich mich auch um die Verkehrssicherheit in Heiligenhaus
kümmern. Ich denke dabei vor allem an den desolaten
Zustand der Durbuscher Straße. Hier muss dringend was
getan werden!“
Wie stellen sie sich die Stadt Overath im
Jahr 2020 vor?
„Ich hoffe, dass die Kirchdörfer ihre
Eigenheiten und Eigenständigkeit behalten werden.
Wünschen würde ich mir auch, dass die Menschen, Vereine,
Parteien, etc. enger miteinander zusammenarbeiten und
sich so das soziale Miteinander weiter verbessert.“
Warum lohnt es sich in der CDU
mitzuarbeiten?
„Die CDU ist für mich eine positive
Herausforderung. Interessant finde ich dabei die
abwechslungsreichen Themen, die die CDU wie keine andere
Partei bietet. Für mich ist die CDU die einzige Partei,
wo es sich lohnt, mitzuarbeiten. Hier kann man wirklich
etwas für Overath bewegen.“
Was unterscheidet die CDU Overath von den
anderen Parteien (in Overath)?
„In der CDU ist man informierter als bei
anderen Parteien, die CDU ist in Overath überall präsent
und stark vertreten.“
Wie sieht ihre Familie und ihr
Freundeskreis ihr politisches Engagement?
„Meine Eltern sind begeistert. Sie
wollten schon immer, dass ich mich politisch engagiere.
Meine Freunde, beispielsweise in unserem Kegelklub und
oder den beiden vorgenannten Ortsvereinen, wissen davon
noch nicht so viel. Hier bin ich selbst einmal auf die
Reaktionen gespannt.“
Wie würden sie sich selbst
charakterisieren?
„Ich bin teamfähig und besitze
Organisationstalent.“
Was lieben sie an Overath?
„Da sage ich natürlich an erster Stelle
die Art der Menschen. Außerdem die tolle Natur und wie
die Stadt gewachsen ist. Ich liebe diese Vielfalt an
unterschiedlichen Kirchdörfern.“
Was macht der Privatmensch Alexander
Klaas am liebsten?
„Ich mache auch mal gerne nichts. Das
hört sich jetzt wahrscheinlich komisch an, aber ich
genieße es auch mal rein gar nichts zu machen. Ansonsten
bin ich ein geselliger Typ und verbringe gerne Zeit mit
Freunden. Für gute Partys bin ich ebenso zu haben.
Außerdem verreise ich gerne, vorzugsweise in die USA.
Dort habe ich mehrere Jahre studiert und so das Land
kennengelernt.“
Wenn sie drei Wünsche freihätten, was
würden sie sich wünschen?
„Dass meine Eltern noch eine ganze Weile
leben, weil ich denen alles zu verdanken habe. Schön
wäre in der heutigen Zeit auch mehr Sicherheit im Job,
dass man sich nicht so viele Gedanken um seine Zukunft
zu machen braucht. Und schließlich würde ich mir einmal
wünschen, dass sich mal die Möglichkeit ergibt mit
unserem Kegelklub nach Dubai fliegen zu können.“
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