Redlichkeit – Glaubwürdigkeit – Vertrauen
Darum ging es der Senioren-Union der CDU
Overath auch auf ihrem 109. Frühschoppen im Bürgerhaus.
Sie hatte die Overather Kandidaten für Bürgermeisteramt,
Stadtrat und Kreistag eingeladen. Ein Ratsmitglied sowie
die Kreistagsmitglieder Rainer Deppe MdL und Eduard Wolf
waren verhindert. Aber Bürgermeister Andreas Heider, der
erneut antritt, und die Ratsmitglieder Siegfried Raimann,
Peter Miebach, Werner Pütz und Hans-Gerd Wunderlich, die
zur Wiederwahl anstehen, sowie Nicole Werdel, Martin
Brücker und Joachim Schönfelder, die zum ersten Mal
dabei sind, waren gekommen und wurden vom Vorsitzenden
der SU Overath Rudolf Preuß gleich mit einer für
Wahlkämpfer unangenehmen Feststellung konfrontiert.
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Nach einer EMNID-Umfrage sei mit
Sachargumenten kein Wähler mehr zu gewinnen – zu viele
Enttäuschungen habe es gegeben. Stattdessen zählen
Redlichkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Genau darum
bemühten sich die acht Kandidaten bei ihrer Vorstellung,
und so beschrieben sie Leitlinien und Grundsätze für
das, was sie in der nächsten Ratsperiode anpacken
möchten, machten aber keine Versprechungen hinsichtlich
konkreter Maßnahmen. Das kam gut an.
Bürgermeister Heider beklagte, dass es
„kein Licht am Ende des Tunnels“ gebe, um das
strukturelle Defizit Overaths auszugleichen. Das
„laufende Geschäft“ wird defizitär bleiben, neue Kredite
dürfen nur in Höhe der Tilgung alter Darlehen
aufgenommen werden. Neues kommt also nur begrenzt,
Realismus ist nötig!
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