Ausweichabfahrt über die Raststätte vorübergehend
erlauben!
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Die gesperrte Brücke |
Sind
Sie in der letzten Woche auch schon von Köln kommend auf
der Autobahn an Untereschbach vorbeigefahren und konnten
wegen der Reparatur der Anschlussstelle Overath nicht
von der Autobahn abfahren? Dann sind Sie in guter
Gesellschaft mit tausenden anderen Overathern. Die
offizielle Umleitung führt nämlich 12 km nach
Engelskirchen, dort runter von der Autobahn, auf der
anderen Seite wieder rauf und 12 km wieder zurück.
Wer
den Umweg vermeiden will, steht. Stau in Untereschbach,
Stau in Immekeppel, extreme Staus in Vilkerath, mehr
Fahrzeuge auf der alten B 55 und mehr Feinstaub im
Stadtzentrum Overath.
Dabei gäbe es andere Möglichkeiten. Die Ausweichabfahrt
über die Raststätte Aggertal müsste vorübergehend
legalisiert werden. Diese Bitte habe ich an die
zuständigen Behörden herangetragen.
Benzinverbrauch? Geldbeutel? Klimaschutz?
Zeitvergeudung? Die Belange der Bürger sind wichtig und
müssen in die Abwägung einbezogen werden.
Auch
wenn die ersten Reaktionen ablehnend waren, bleibe ich
dennoch optimistisch. Vieles, was anfangs als rechtlich
vollkommen unmöglich dargestellt wurde, war mit gutem
Willen dann doch machbar. Ich bin mir sicher, dass sich
niemand hinter irgendwelchen Vorschriften verstecken
will, sondern die Behörden gemeinsam eine
bürgerfreundliche Lösung finden werden. Man braucht nur
für die dreiwöchige Bauzeit vorübergehend zu erlauben:
Abfahrt von der Raststätte Aggertal-Süd über die 5 m
breite Brücke (zugelassen für Fahrzeuge bis 32 Tonnen)
auf die gegenüberliegende Seite zur Raststätte
Aggertal-Nord, dort Wiederauffahrt Richtung Overath und
Köln.
"Wir
öffnen keine Raststätte als offizielle Auffahrt auf die
BAB", ist zwar eindeutig, aber trifft nicht den Kern des
Anliegens. Es geht um eine vorübergehende, zeitlich
absehbare Ausnahmeregelung zu Gunsten der Bürger.
Flexibel, bürgernah - das sollte doch möglich sein.
Rainer Deppe MdL, Landtagsabgeordneter für Overath
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