CDU Kreisverband Musterstadt
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Gespräch mit Guido Lazotta

A. Persönliche Daten

Guido Lazotta

Geboren             15.03.1966

In                    Rheine

Familienstand   Verheiratet
                       2 Töchter
                       (5 und 8
                       Jahre alt)

Beruf      
          Polizeibeamter
                       (Bundespolizei)

Hobbys            Tauchen, Familie,
                       Karneval
                       (KG Spaß am Karneval)

Wie war ihr bisheriger politischer Werdegang?

„Ich bin 2005 in die CDU eingetreten und habe eigentlich nur die Geschehnisse in Overath als passives Mitglied beobachtet.“
 

Wie sind sie in die Politik gekommen?

„Das war eher ein Zufall. Reinhold Boese sprach mich an und kurz danach auch Johannes Deppe, der im Karneval mein Prinzenführer war. Schließlich sprach mich auch sein Vater Rainer Deppe an, ob ich mir nicht vorstellen, könnte für die CDU politisch aktiv zu werden. Ich habe mir das dann überlegt und mich entschieden diesen Weg doch einmal zu gehen.“

Warum die CDU?

„Tja, warum die CDU? Ich habe mich immer schon für Politik interessiert und die großen Geschehnisse der Bundespolitik aufmerksam verfolgt. Wenn man politisch interessiert ist und in Overath lebt, so interessiert man sich dann auch zwangsläufig für die kommunale Politik unserer Stadt. Also habe ich mich darüber informiert, was die einzelnen Parteien in Overath für Ansichten und Ziele haben. Schließlich viel es mir nicht schwer meine politische Heimat in der CDU zu sehen. Die schwarzen Ansichten, Einstellungen und Ziele überwogen. Ich glaube, dass mit der CDU Overath die politische Einflussnahme auf die Entwicklung unserer Stadt am besten möglich ist. Es gibt sicherlich auch bei anderen Parteien gute Ansätze, aber das Gesamtpaket ist bei der CDU am stimmigsten.“

Seit wann arbeiten sie in der CDU?

„Im September 2008 habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, für den Stadtrat zu kandidieren.“

Für welchen Wahlkreis kandidieren sie?

„Mein Wahlbezirk ist der Wahlkreis 14 in Overath.

Warum haben sie sich dazu entschlossen Stadtrat zu werden?

„Ich wollte nicht mehr nur länger interessierter, passiver Beobachter sein, sondern in Overath selbst Einfluss auf die weitere Zukunft unserer Stadt nehmen. Es ist doch immer besser selbst zu gestalten, als fremdbestimmt zu werden. Außerdem möchte ich frischen Wind in die Overather Politik bringen.“

Welche Ziele verfolgen Sie in ihrer politischen Arbeit?

„Ich habe mir persönlich drei Ziele gesteckt, die ich gerne voranbringen möchte. Als Polizist liegt mir natürlich die Sicherheit in Overath besonders am Herzen. Hier würde ich gerne Einfluss nehmen. Darüber hinaus hoffe ich die Kommunikation zwischen den Bürgern und der Politik verbessern zu können. Schließlich möchte ich mich gerade in meinem Wahlkreis dafür einsetzen, dass Senioren besser in das städtische Leben integriert werden. Ein gutes Modell dafür ist zum Beispiel das Konzept des integrativen Wohnens.“

Haben sie ein Leitmotto für ihre politische Arbeit?

„Als Karnevalsprinz der Session 2008/2009 hatte ich das Motto: „Hand in Hand“. Dieses Motto sehe ich auch als Leitmotto für meine politische Arbeit. Nur zusammen kann es uns gelingen Overath weiter voranzubringen.“

Gibt es für sie einschneidende politische Ereignisse?

„Ganz klar: der Mauerfall. Wer das damals miterlebt hat, der ist für sein Leben geprägt worden.“

Wie beurteilen sie die bundespolitische Entwicklung?

„Ausgehend von meinem persönlichen Leitmotto „Hand in Hand“, finde ich es bemerkenswert, dass alle Parteien, außer natürlich mal wieder den Linken, dafür gesorgt haben, dass das Konjunkturpaket verabschiedet wurde. In einer solchen nationalen Notlage müssen alle Parteien an einem Strang ziehen, um weiteres Unglück von unserem Volk abzuwenden. Die Ansätze in der Großen Koalition bewerte ich, vielleicht im Gegensatz zu vielen anderen, als positiv. Ich finde schon, dass sich beide Seiten bemüht haben, tragbare Kompromisse zu entwickeln.“

Was ist für sie das positivste Ereignis Overaths in dieser Legislaturperiode/vergangenen Jahr (in Overath)?

„Das Positivste ist für mich ganz klar, dass die Stadt, unter Berücksichtigung der schönen Natur in Overath, mehr Industriebetriebe angesiedelt hat und damit mit dafür gesorgt hat, dass es weniger Arbeitslosigkeit in Overath gibt als früher.“

Wo sehen sie für Overath Handlungs- und Entwicklungsbedarf?

„Wir reden immer viel über den demografischen Wandel. Ich finde wir sollten alles dafür tun, dass sich junge Familien in Overath ansiedeln und die Versorgung älterer Menschen gesichert ist.“

Wo sehen sie Handlungsschwerpunkte ihrer Ratstätigkeit?

"Für mich gibt es zwei wichtige Themen, wo ich mich besonders engagieren möchte. Die Sicherheit und die Bildung.“
 

Was sind ihre Ziele für ihren Wahlbezirk Overath?

„Da fallen mir zwei Dinge ein. Zum einen die Verkehrssicherheit, beispielsweise an der Alten Mucher Straße und an der Ecke Dr.-Ringens-Straße/Hauptstraße und zum anderen die weitere Nutzung des alten Ihr-Platz-Geländes.“

Wie stellen sie sich die Stadt Overath im Jahr 2020 vor?

„Wünschen würde ich mir eine Ortsumgehung, natürlich am besten als Tunnellösung. Außerdem hoffe ich, dass es dann in Overath optimale Freizeitmöglichkeiten gibt.“

Warum lohnt es sich in der CDU mitzuarbeiten?

„Wenn man etwas in Overath erreichen möchte, dann kann man das am besten in der CDU tun. Hier habe ich Menschen kennengelernt, die kompetent sind und im Team etwas für unserer Stadt erreichen wollen.“

Was unterscheidet die CDU Overath von den anderen Parteien (in Overath)?

„Die CDU hat keine utopischen Vorstellungen. Unsere Ziele sind wirklichkeitsnah, an der Realität orientiert und nicht abgehoben. Ich glaube das unterscheidet die CDU Overath von den meisten anderen Parteien in Overath.“

Wie sieht ihre Familie und ihr Freundeskreis ihr politisches Engagement?

„Na ja, meine Frau sieht das eher kritisch. Sie hat Angst, dass Zeit für unsere Familie verloren geht. Mein Freundeskreis sieht das sehr positiv. Sie halten mich für den Richtigen um das Sprachrohr der Menschen in meinem Wahlkreis zu sein.“

Wie würden sie sich selbst charakterisieren?

„Ich bin konsequent und zielstrebig.“

Was macht der Privatmensch Guido Lazotta am liebsten?

„Bundespolizist am Kölner Hauptbahnhof zu sein ist ein sehr anstrengender Job, weshalb ich in meiner Freizeit versuche möglichst viel zu relaxen und mir einen Ausgleich zu schaffen. Wenn es das Wetter zulässt, dann ziehe ich mir meine Turnschuhe an und gehen joggen. Wichtig ist, dass ich dabei Musik höre, damit ich komplett abschalten kann.“

Wenn sie drei Wünsche freihätten, was würden sie sich wünschen?

„Frieden auf der Welt, lebenslange Gesundheit für meine Familie und meine Leben so, wie es jetzt ist.“

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