„Lügen haben kurze Beine“
Die SPD, die Linkspartei und die
Hessenwahl im Zeichen der „Ypsilanti-SPD-Lüge“
„Lügen haben kurze
Beine“, sagt der Volksmund. Nimmt man diese
Volksweisheit wörtlich, so wären die Beine der
hessischen Fast-Ministerpräsidentin Andrea Ypsilanti
verdammt kurz. Angst vor kurzen Beinen hat anscheinend
die Nordrhein Westfälische SPD Vorsitzende Hannelore
Kraft. „Sie windet sich wie ein Aal“, so Helmut Stahl,
CDU Fraktionsvorsitzender im Nordrhein Westfälischen
Landtag. Um die kurzen Beine zu vermeiden, gibt Frau
Kraft erst keine Aussage zu einer Beteiligung der
Linkspartei bei einem möglichen Wahlsieg der SPD bei der
kommenden Landtagswahl in NRW. Aber selbst wenn die SPD,
wie in anderen Bundesländern bereits praktiziert, sich
offen für eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei
positioniert, so macht es die Sache inhaltlich nicht
besser. Zwar bekommen die Genossen keine kurzen Beine,
allerdings müssen sie sich die Frage stellen lassen, ob
sie sich nicht an den Idealen eines Johannes Rau, Helmut
Schmidt oder Willi Brandt versündigen. Es ist dem Bürger
nicht erklärbar, warum die SPD mit der Linkspartei auf
Landesebene zusammenarbeiten kann und dies auf
Bundesebene kategorisch ausschließt. Die Linkspartei,
die sich früher auch als PDS und SED bezeichnete, kann
ihren Namen zwar ändern, dennoch sind die Darsteller
immer noch teilweise die, die schon in Zeiten der
DDR-Diktatur maßgeblich daran mitwirkten, dass Elend und
Leid über die Menschen gebracht wurden. Selbst aus den
eigenen SPD Reihen wird eine Zusammenarbeit mit der
Linkspartei kritisch gesehen. „Die Linkspartei ist nicht
modern, ein Chaosverein, nicht regierungsfähig,
weltfremd“, so beurteilt beispielsweise der SPD
Abgeordnete Edgar Moron die Linkspartei. Kritik wird in
der SPD nicht gerne gesehen, wenn es um die Frage geht,
wie man mit der Linkspartei an die Macht kommen könnte.
Die hessischen SPD Abgeordneten Walter, Tesch und Everts
wurden ebenso mit einem Parteiausschlussverfahren
bedroht, wie der ehemalige SPD Ministerpräsident
Wolfgang Clement. Dieser Umgang mit Andersdenkenden ist
einer Partei mit einer so langen demokratischen
Tradition unwürdig. Das der Wähler nicht dumm ist hat
die hessische Landtagswahl gezeigt. Wer meint die Wähler
in solch schamloser Art und Weise zu belügen, der darf
sich nicht wundern, wenn er mit knapp 23% desaströs
abgestraft wird. Die Menschen in Deutschland wollen
nicht, dass die SPD mit Gegnern der Demokratie
zusammenarbeitet. Hört man die Aussagen der führender
SPD Politiker nach der Landtagswahl, so hat man nicht
den Eindruck, dass die SPD aus der Hessenwahl gelernt
hat.
„Lügen haben kurze
Beine“. Es wäre schade, wenn man SPD Politiker nur noch
anhand ihrer kurzen Beine erkennen würde.
Hardy Kohkemper
CDU Pressesprecher
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