Auf den
Spuren des historischen Erzbergbaus am Lüderich
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| Die Wandergruppe |
Die Exkursion zur Steinenbrücker
Bergbaugeschichte fand viel Anklang
Der Einladung zur Erkundung unserer
Heimat waren 27 Damen und Herren und drei Kinder
gefolgt. Zunächst gruppierte man sich um den Förderwagen
auf dem Steinenbrücker Kreisverkehr zu einem
Erinnerungsfoto. Gleichzeitig erfuhren die Teilnehmer,
dass vor 50 Jahren 400 Wagen dieser Bauart jeden Tag
zweimal aus der Tiefe des Lüderichmassivs mit ihrer
Erzladung die Reise durch die Förderstrecken und durch
den Hauptschacht bis zur Kippstelle an der Aufbereitung
antraten. Am heutigen Standort der Steinenbrücker
ALDI-Filiale türmte sich bis vor 80 Jahren eine mächtige
Halde bis auf dreißig Meter Höhe. Sie enthielt die
Rückstände der Steinenbrücker Aufbereitung, die von 1856
bis 1896 das Erz vom Lüderich veredelte. Zwei Gebäude
dieser Anlage sind heute noch erhalten. Das größere
davon wird von der Familie Erwin Vogt schon in der
zweiten Generation bewohnt, gehegt und gepflegt. Herr
Vogt, der mit seinen Kindern Jennifer und Kevin an der
Exkursion teilnahm, konnte von der Härte der
Eichenbalken seines Hauses berichten. Nägeln oder
Schrauben der Handwerker setzt dieses Gebälk erheblichen
Widerstand entgegen. Auf dem weiteren Weg über die
Römerstraße, den Auguststollen, den Zentralschacht und
den Hauptschacht waren auf Schritt und Tritt noch
zahlreiche Spuren des historischen Bergbaus am Lüderich
zu erkennen.
Wegen der großen Nachfrage sind zwei
weitere Exkursionen am Treffpunkt ALDI-Parkplatz
Steinenbrück, Freitag, 01. 08. 2008, 14:00 Uhr und
Samstag, 09. 08. 2008, 15:00 Uhr nahezu ausgebucht.
Auskunft erteile ich unter 02204/7764.
Siegfried Raimann
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