Rom in Köln
Der
zweite Beitrag der Senioren-Union zum Sommerprogramm der
CDU Overath führte „Enkel, Eltern und Großeltern“ wie
eingeladen zu einem 4 km langen Spaziergang „rund“ ums
viereckige römische Köln: 4 Enkel, 1 Mutter und 31
Großeltern – eine tolle Mischung, die sich sehr
interessiert und aufmerksam 2 ½ Stunden lang ansahen,
was ihnen Rudolf Preuß, der Vorsitzende der Overather
Senioren-Union, unterwegs zeigte. Sie staunten, wieviel
Römisches entlang der römischen Stadtmauer noch offen
zutage tritt oder im Stadtbild sichtbar ist, vom
intakten Römerturm bis zu Spolien an einer Stützmauer;
Dinge, an denen man für gewöhnlich einfach vorbei geht.
Wer hat schon gesehen, was jeder sehen kann, dass
nämlich das römische Köln vor 2000 Jahren auf einem
hochwassersicheren Tafelberg gegründet worden ist? Er
ist aber wie die Stadtmauer überall zu sehen! Oder dass
der christliche Dom und das römische Kapitol weithin
sichtbar an den beiden Ecken des Plateaus am Rhein
gebaut wurden?
Überwältigend der Eindruck, den nach dem Mittagessen die
Mauerreste und das Modell des römischen
Statthalterpalastes unter dem Spanischen Bau des
Rathauses machten: Nach Osten über den Rhein war der
Palast eine Demonstration der Macht, abweisend und zum
Fürchten, zur Stadt hin einladend und freundlich. Ein
begehbarer Stadtplan im Vorraum des Prätoriums zeigte
allen noch einmal, was sie wo hatten sehen können. Zum
Schluss gingen alle noch in den römischen
Haupt-Abwasserkanal.
Alles
sehr spannend!
Rudolf
Preuß
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